Kinder behandeln zu dürfen stellt für mich die größte Freude in meiner Arbeit dar. Daher ist es mir ein besonderes Anliegen und eine absolute Herzensangelegenheit mit Kindern zu arbeiten. Manches Mal kommen diese kleinen Geschöpfe schon mit einem sehr schweren Paket auf unsere Welt. Eltern sind oft verzweifelt, wenn sich Krankheit und Verhaltensauffälligkeiten bei ihren Kindern bemerkbar machen. Dass sich die Lebensumstände  und -situationen in der heutigen Zeit nicht gerade positiv auf die Entwicklung unserer Kinder auswirken, brauche ich hier nicht näher erläutern. Handy, Internet und Ernährung sind hier die Kernthemen, welche auf das System Mensch sehr negative Auswirkungen haben können, welche wir Menschen  maßlos übertreiben und anwenden. Auch bei unseren Kindern.

Die Therapie bei Kindern gestaltet sich aber im Vergleich zu den Erwachsenen, erheblich einfacher. Kinder sind grundsätzlich frei und offener und ihre Selbstheilungsmechanismen kommen sehr viel rascher in Gang. Deshalb brauchen sie oftmals für große Veränderungen nur wenige Therapieeinheiten. Kinder wollen immer uns Erwachsenen etwas mitteilen mit ihrem Unwohlsein oder ihrer Krankheit. Es passiert sehr oft, dass nach Abschluss der Kindertherapie die Eltern auf meinem „Tisch landen“.

Auffälligkeiten zeigen sich vor allem in der Darmgesundheit der Kinder. Bei vielen ist diese eine Begleitsymptomatik, wenn sich bei einem Kind Verhaltensauffälligkeiten  und Konzentrationsschwierigkeiten zeigen.

Das Darmgehirn ist gleich zu setzen mit unserem Kopfgehirn. Es funktioniert eins zu  eins und ist unser direkter Spiegel: Darm- Gehirn. Die Therapie gestaltet sich bei mir daher sehr oft über den Darm. Dadurch werden spezielle Nährstoffe besser aufgespalten und unser Körper nutzt dies für eine bessere Gehirnfunktion. Diese Zusammenhänge sind für mich äußerst spannend und daher kann ich nur an die Eltern appellieren, sich komplementären Maßnahmen zu zuwenden und diese zu nutzen. Die Mechanismen der Kinder können so wieder in die richtige ganzheitliche Richtung gelenkt werden, egal welche Methode Sie für Ihr Kind als richtig empfinden